Event Date: 17. June 2018
Event Time: 19:30

17.06.2018, Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt: Vorverkauf: 11/9€, Abendkasse: 15/13€

Musikbrücken … von der Tradition ins Jetzt, von der Steinzeit bis heute, vom Balkan um die Welt bis in die Alpen, von Jodeln bis Salsa – alles ist Musik. Lassen Sie sich verzaubern – von der Vielfalt der Musik.

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Der erste Akt von „Musikbrücken” sind die Polyweibs. Sie werden polyphone traditionelle Volksgesänge aus Osteuropa zum Besten geben, vor allem aus den Ländern Kroatien, Bulgarien und Mazedonien. Diese kraftvolle Musik mit häufig ungeraden Takten fasziniert mit archaischen Melodien, mit dem Spiel von Dissonanzen und Auflösungen. Sechs junge Damen haben über diverse Workshops zusammengefunden: Anja Hafner, Lehrerin; Elia Stefan, Studentin an der Akademie der Bildenden Künste; Elisa Hutzinger, Studentin an der Akademie der Bildenden Künste; Irma-Maria Troy, Studentin an der Universität für Musik und Darstellende Kunst und Magdalena Plöchl, Theaterschaffende und Mitarbeiterin im Sigmund-Freud-Museum.

Den zweiten Akt wird das Jodeltrio OANANO stellen. Karin Diaz aus Braunau, Oberösterreich, Lehrerin in einer Mehrstufenklasse, Patricia Bustos aus Córdoba, Argentinien, Mitarbeiterin der IAEA im Wiener UNO Sitz und Hartwig Hermann, aus Judenburg in der Steiermark, Vermittler für Ökostrom, Kulturmanager sowie Jodellehrer, Jodler und Chorsänger, formen das in Wien gegründete Jodeltrio OANANO, das seit 2016 in dieser Besetzung sowohl in Auftritten als auch in Workshops zusammenwirkt. Die Formation steht für Tradition und Moderne. In seiner musikalischen Arbeit setzt sich das Trio mit den Wurzeln des traditionellen alpenländischen Jodlers, aber auch mit Jodeltechniken anderer Länder (Nordeuropa, Zentralafrika, Amerika….) auseinander und verändert und arrangiert alte und neue Jodler in Crossover-Versionen. OANANO wirkt in Performances und auch in Jodelkursen.

Den dritten Teil des Konzerts wird der Multiinstumentalist Albin Paulus, der aus einer „österreichischen Exilfamilie in Deutschland“ stammt, solistisch bestreiten. Er hat 2011 den Titel „Weltvirtuose der Maultrommel“ erspielt, spielt darüber hinaus Dudelsack, Knochenflöten und Wobblephone sowie weitere Instrumente und auch vokal ist er mit verschiedenen Techniken wie Jodeln und Obertonsingen besonders versiert. Sein Beitrag ist das Solokonzert „Vom Paläolithikum zum Paläoplastikum“, das eine Zeitreise mit Instrumenten präsentiert. Es beginnt hier mit den selbst gebauten Knochenflöten, mit archaischen Klängen aus dem Dudelsack und den obertonreichen Maultrommeln. Dem selbst geprägten Begriff „Paläoplastikum“ entsprechend, schließt er das Konzert mit dem Wobblephon: Dieses Instrument hat der Künstler ebenfalls selbst gebaut – aus Polokalrohren aus dem Baumarkt, dieses Instrument bringt die als Acoustic Techno / Trance / Dubstep definierten elektronisch anmutenden Klänge hervor.

Vorverkauf 11€ / ermäßigt 9€ (Minderjährige, Studenten, Pensionisten)

Abendkassa 15€ / ermäßigt 13€